Pastor-Bode-Weg – Etappe 1

21 km von Lüneburg nach Salzhausen

Der ca. 44 km lange Pastor-Bode-Weg führt als Fernwanderweg von Lüneburg nach Wilsede einmal durch die Lüneburger Heide. Auf der ersten Etappe liefen Sabrina und ich auf 21,5 km von Lüneburg nach Salzhausen. Den GPX-Download für die Strecke könnt ihr „hier“ finden.


Wie wir es schon bei unserem ersten gemeinsamen Fernwanderweg, dem Freudenthalweg, gemacht hatten, trafen wir uns mit zwei Autos am Endpunkt der ersten Etappe und fuhren dann mit einem Auto zum Startpunkt. In Lüneburg angekommen, mussten wir jedoch feststellen, dass der erste Teil des Weges gesperrt war. Also folgten wir den Umleitungsschildern und trafen nach einigen hundert Metern Umweg wieder auf den eigentlichen Weg.

Der Pastor-Bode-Weg ist meist gut ausgeschildert, auf den grünen Wanderwegweisern steht er immer mit Richtungsanzeige drauf. Ansonsten ist der Wegweiser ein gelber Pfeil mit schwarzer Umrandung, den wir zum Beispiel auch schon aus der Wanderung in den Harburger Bergen kannten.

Pastor Wilhelm Bode ist in der Region sehr bekannt, zu Lebzeiten (1860 – 1927) setzte er sich unter anderem besonders für den Naturschutz ein. Den Totengrund kaufte er 1909, damit hier keine Häuser gebaut werden können und die Natur geschützt wird. Ein Kutscher, den Sabrina einige Wochen zuvor in der Lüneburger Heide traf, erzählte, dass der Pastor eine Geliebte in Wilsede hatte und deswegen die Strecke oft von seiner Heimat in Lüneburg antrat. Ob dies stimmt oder nicht können wir natürlich nur vermuten, jedoch umgeht die Strecke viele Ortschaften, so dass eine geheime Wanderung denkbar wäre.

Von Lüneburg wanderten wir zuerst am Kalkberg vorbei und verliefen uns direkt. Zum Glück hatten wir den Streckenverlauf auf unser Smartphone geladen und konnten dadurch wieder auf den ausgeschilderten Weg finden, der uns über einen schmalen Pfad auf einer Wiese an eine Straße führte, die wir überquerten.

Danach folgten wir dem Weg relativ lange über eine Allee außerhalb der Stadt, vorbei an einem Neubauviertel, bis wir zu einem Wald kamen. Am Waldrand folgten wir weiter dem gelben Pfeil und waren an diesem recht warmen Tag froh, etwas Wind und den Schatten, den die Bäume lieferten, zu finden. Danach ging es immer abwechselnd durch den Wald und am Waldrand entlang.

Diese Etappe führte uns an den Ortschaften vorbei und durch die Natur in Wäldern und Wiesen, außerdem überquerten wir auch noch die Luhe und folgten dieser durch den Wald nach Luhmühlen. Hier ist Sabrina bereits einige Male geritten und hat mir davon berichtet.

In Salzhausen – unserem Ziel der heutigen Etappe – liefen wir zunächst am Freibad vorbei, in dem wir uns auch gerne etwas abgekühlt hätten, aber leider hatten wir keine Schwimmsachen dabei. Dann ging es weiter in den Ort hinein. Kurz bevor wir das Auto erreichten, machten wir noch eine letzte Pause: im Eiscafé, um uns mit Spaghettieis und Erdbeerbecher zu belohnen.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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