Pastor-Bode-Weg – Etappe 2

14 km von Salzhausen bis Egestorf

Nachdem wir die erste Etappe des Fernwanderweges mit über 20 Kilometern gemeistert hatten, ging es einige Wochen später auf der zweiten Etappe des Pastor-Bode-Wegs für mich und Insa 14 km durch Feld und Flur von Salzhausen bis nach Egestorf.


Die zweite Etappe des Weges durch die Lüneburger Heide war um einiges kürzer als der erste Streckenabschnitt. Wir waren daher beide gut gelaunt und motiviert und wanderten bei bestem Wanderwetter, ohne Regen und nicht zu heiß, von unserem Endpunkt der Etappe 1 erneut los.

Viel Feld und Flur zu Beginn des Weges.

Auf unserem Weg durch die Felder und Wälder der Samtgemeinde Salzhausen begegnete uns der Pastor Bode doch an der ein oder anderen Stelle. Immer wieder nahmen unsere Gespräche Bezug auf den Namensgeber des Weges und wir versuchten den Streckenverlauf und seine Bedeutung zu verstehen.

Auf dieser Etappe kreuzen wir recht häufig die Bahnschienen.

Insgesamt begegneten wir an diesem Tag nur einer Handvoll Menschen, die auch in der Natur unterwegs waren. Somit wandelten wir den überschaubar langen Weg zwischen Salzhausen und Egestorf die meiste Zeit allein vor uns her. Dies tat unserer Wanderlust aber wie immer keinen Abbruch und nach dem ersten Teil der Strecke, der beinahe ausschließlich durch Getreide und Maisfelder rund um Salzhausen führte, kamen wir nach knapp 6 Kilometern erstmals in ein Waldstück. Hier war es für norddeutsche Verhältnisse recht bergig und wir legten einige Höhenmeter zurück.

Außerhalb des Waldes nutzen wir eine Bank für unser ausgiebiges Picknick. Trotz der Jahreszeit war der Wind an diesem Tag recht kühl und so zogen wir nach kurzer Zeit weiter. Da die Strecke dieses Mal nicht allzu lang war, benötigten wir keine große Verschnaufpause und konnten unseren Weg entlang der Felder fortsetzen.

Schon wieder Bahnschienen

Nach kurzer Zeit hörten wir in der Ferne bereits die nahe A7. Die Autobahn war allerdings lange Zeit nur in Hör- aber außer Sichtweite. Wir fragten uns wie wir diese wohl im Verlauf der Strecke überqueren sollten und plötzlich tauchte die viel befahrene Strecke vor uns auf. Die Frage der Überquerung war schnell beantwortet, denn es gab einen unscheinbaren Tunnel, der uns sicher unter der Autobahn durchführte. Auf einem sehr langen und schnurrgeraden Kopfsteinpflasterweg liefen wir die restlichen Kilometer bis nach Egestorf. Im Ort mussten wir noch ein paar kleine Abzweige nehmen und kamen an schönen, ruhig gelegenen Häusern vorbei, durchquerten den Egestorfer Steinfriedhof und erkundeten noch das ein oder andere Denkmal bis wir schließlich an unserem Zielpunkt ankamen.

Auf der Zielgeraden nach Egestorf.

Als Endpunkt für diese Etappe haben wir nichts Geringeres als das offizielle Pastor-Bode-Denkmal im Ortskern von Egestorf, direkt neben der Kirche, die als seine Wirkungsstätte gilt, gewählt. Die Inschrift auf dem Denkmal verriet uns noch einiges Neues über Wilhelm Bode und so verabschiedeten wir uns nach knapp 3 Stunden herrlicher Wanderung von dem Heidepastor und sollten schon am nächsten Tag hierher zurückkehren, um uns auf die letzte der drei Etappen zu begeben.

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