Pastor-Bode-Weg – Etappe 3

Auf der dritten und letzten Etappe des Pastor-Bode-Wegs wanderten wir ca. 12 km von Egestorf nach Undeloh. Offiziell endet der Weg in Wilsede, dies ist jedoch ein autofreier Ort, so dass wir die 3 km nach Undeloh zum Parkplatz wandern mussten.


Nachdem wir einen Tag vorher die zweite Etappe des Pastor-Bode-Wegs gewandert waren, trafen wir uns zur Abwechslung mal zu einer Nachmittagswanderung in Egestorf. Dies sollte bei der Distanz kein Problem sein.

Der Weg war wie schon auf den beiden vorherigen Etappen mit dem gelben Pfeil markiert und auf verschiedenen Wegweisern beschrieben. Unterwegs fanden wir sogar eine Tafel, die vom Heidepastor und wie er sich für den Naturschutz in der Lüneburger Heide einsetzte, berichtet.

Wir liefen durch Wald, Wiesen, über einen Holzsteg und schließlich in die Heide. Trotz dessen, dass es erst Mitte Juli war, konnten wir bereits die ersten blühenden Heidepflanzen entdecken. Eigentlich, heißt es, blüht die Heide ungefähr zwischen dem 8. August und dem 9. September. Drei Wochen vor diesem Zeitraum hatten wir also wirklich Glück schon einige Pflanzen in der Blüte zu sehen.

Aber nicht nur Heide entdeckten wir auf dieser Etappe am Wegesrand. Auch Waldhimbeeren und Heidelbeeren konnten wir an einem Abschnitt im Wald finden. Probieren mussten wir sie natürlich (und leben auch immer noch 😉 ).

Wir wanderten weiter durch die Heide, auf Abschnitten, die wir zum Teil schon kannten von vorherigen Wanderungen in der Lüneburger Heide, bis zum Dorf Wilsede. Hier trafen wir zum ersten Mal an diesem Tag auf eine größere Menge an Menschen. Wir kauften uns in einem kleinen Laden ein Eis und wanderten die letzten drei Kilometer entspannt zurück zum Parkplatz in Undeloh.

Wilsede

Wir können diesen dreitägigen Wanderweg nur empfehlen. Er bietet sich perfekt an für ein verlängertes Wochenende und ist, wenn man mit etwas längeren Etappen plant, auch in nur 2 Etappen gut machbar. Man sollte jedoch beachten, dass Wilsede für nur die wenigsten Wanderer der Endpunkt sein wird, denn hier gibt es keinen Parkplatz und die meisten Kutschen sind hier bereits voll und kommen aus den umliegenden Dörfern. Hierauf sollte man sich auf jeden Fall einstellen.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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