Wanderung durch das Ostetal

Nordpfad in Niedersachsen

Nachdem wir bereits die Nordpfade D’ört Moor und Federlohmühlen erkundet hatten, ging es Anfang Juli für Mareike und Insa zum Nordpfad Ostetal. Die beiden anderen Wege hatten uns sehr gut gefallen und so schnappten wir uns an einem Samstagvormittag unsere Gastwanderer Alexander und Mark und machten uns auf den Weg in den Landkreis Rotenburg (Wümme).


Wir starteten den ca. 11 km langen Rundweg auf einem kleinen Parkplatz in Granstedt. Auch wenn wir zunächst nicht ganz sicher waren ob dies wirklich der richtige Parkplatz war, fanden wir schnell eine Informationstafel zum Wanderweg und konnten uns noch einmal informieren.

Das Wetter war sommerlich perfekt, warm und sonnig, aber nicht zu drückend – und es würde auch viel durch angenehm kühle Wälder gehen. Also los!

Nachdem wir uns erst einmal mit Mosquito-Spray eingesprüht hatten, folgten wir den Schildern mit dem orangenen „N“ (für Nordpfade), die auch noch den Zusatz „Ostetal“ tragen. Zunächst liefen wir über eine recht breite Schotterstraße durch den Wald, bis wir die „Grabhügel Ober Ochtenhausen“ erreichten und vom Wegesrand eine gute Aussicht auf die Jahrtausende alten Grabhügel genießen konnten. Dies erinnerte uns auch etwas an unsere Wanderung im schönen Wildeshausen, bei der wir ebenfalls einige Grabhügel entdeckt haben.

Von den Grabhügeln ging es weiter auf schmaler werdenden Pfaden entlang von Wiesen und durch den Wald. Wir überquerten die Oste an einer schönen Brücke mit Aussicht und legten dann an einem gepflegtem Rastplatz eine Pause ein – hier hatten sogar die Bänke das Nordpfad-Logo. Interessant war auch, dass es hier ein Angebot gibt sich ein Picknick an diesen Rastplatz liefern zu lassen – hätten wir das mal vorher gewusst. So mussten wir uns mit unseren selbst mitgebrachten Snacks begnügen.

Bank mit Nordpfade Logo in Niedersachsen
Der optimale Rastplatz

Nach der Pause ging es zurück in den Wald – und schwupps nahmen wir den falschen Weg (der Richtungsweiser wurde von einem Baum verdeckt) und gerieten in die Höhle der Löwen oder besser gesagt der Mücken. Als wir über die GPS-Funktion unserer Handys herausfanden, dass wir falsch abgebogen (bzw. nicht abgebogen) waren, waren wir schon an dem mückenverseuchten Teil vorbei. Als hieß es wohl oder übel umkehren und noch einmal an den fiesen Insekten vorbei.

Über eine weitere Brücke führte uns der Weg dann wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt und eine schöne Wanderung fand ihr Ende – das mexikanische Essen am Abend hatten wir uns aber auf alle Fälle verdient.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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