Rund um Salzhausen – knapp 14 km

Für Insa und mich (Sabrina) ging es zum Jahresauftakt 2023 auf eine Wanderung, mit dem Namen „Rund um Salzhausen“. Bei herrlich sonnigem, aber doch frostigem Wetter ging es Anfang Februar relativ früh am Morgen los. Insgesamt hatten wir knapp 14 km Rundwanderweg vor uns.

Unsere heutige Route

Die Wanderung hatte ich schon länger im Auge, da sie sich am Ort Salzhausen orientiert, aber wir quasi immer im Umland des Ortes unterwegs sind. Auf Grund von weiteren Terminen an dem Tag, trafen wir uns bereits um 9 Uhr – aber wurden dafür auch direkt mit Sonnenschein und herrlicher Luft begrüßt.

Sonne und viel Natur

Startpunkt unserer heutigen Wanderung war der Parkplatz neben der Schule von Salzhausen im Kreuzweg. Vorher machte ich noch einen schnellen Abstecher zum Bäcker, um mir ein kleines Frühstück zu besorgen. Wie immer war Insa schon da und wir konnten ganz pünktlich starten – auf gehts Rund um Salzhausen.

Bewaffnet mit Sonnenbrillen, Handschuhen und Mützen liefen wir den Rundweg entgegen des Uhrzeigersinns zuerst in Richtung Luhmühlen. Unsere ersten Schritte führten uns kurz durch ein Wohngebiet und dann direkt raus in Richtung Feld. Die ersten Schilder, des sehr gut ausgeschilderten Rundwanderwegs, ließen nicht lange auf sich warten und markierten den Weg. Insgesamt braucht man hier keinerlei GPS. Die Beschilderung ist sehr gut und auch eindeutig. Da waren wir schon am frühen Morgen begeistert, Sonnenschein, gute, klare Luft und ein Weg der optimal beschildert war – was will man mehr!

Der Weg führte uns dann also in den Nachbarort Luhmühlen. Bevor wir den Ort erreichten hatten wir die Handschuhe und unsere Mützen schon wieder im Rucksack verstaut, denn es wurde doch recht schnell warm beim Wandern. Fröhlich plaudernd setzen wir einen Fuß vor den anderen – irgendwie geht das wie von selbst und die Zeit verfliegt nur so. Hinter Luhmühlen kreuzten wir für paar Meter dann eine schon bekannte Strecke, der zweiten Etappe des Pastor Bode Wanderwegs, den Insa und ich im vergangenen Jahr erwandert hatten. So klein ist dann eben doch die Heide 😊.

Diesmal liefen wir dann aber weiter in Richtung Gut Schnede und bogen kurz vor dem Ortschild zurück nach Salzhausen wieder in einen schmalen Weg ab. Auf der Strecke sind uns nur sehr wenige Menschen begegnet, davon waren die Meisten mit Hund unterwegs. Am Wetter kann das unserer Meinung nach aber fast nicht gelegen haben, denn das war großartig.

Es folgte nach einer Straßenüberquerung dann direkt auch ein kleiner Anstieg und wir mussten die Jacken aufmachen, da es in der Sonne trotz frostigen Temperaturen doch schon sehr warm wurde. Auf der Anhöhe angekommen hielten wir kurz an, um etwas zu trinken und einen kleinen Schnack in der Sonne zu nehmen. Nach knapp 1,5 Stunden Wandern hatten wir ja schon fast die Hälfte der Strecke geschafft. Vor uns lag nun das Industriegebiet von Oelstorf.

Nach der kleinen Stärkung ging es für uns weiter über sandige Pfade und entlang der Waldkante hinein in den Ort. Insgesamt war die Strecke sehr abwechslungsreich und auch die Wegbeschaffenheit war recht unterschiedlich. Wir waren dennoch überrascht über die trockenen Wege, Schlamm gab es weit und breit, trotz vorherigem schlechten Wetter, nicht. Insa´s Uhr zeigte uns dann zu unserem Erstaunen auch an, dass wir trotz norddeutschem Flachland tatsächlich einige hundert Höhenmeter gemacht hatten.

So schnell wie wir in Oelstorf hineinwanderten so schnell ließen wir den Ort auch wieder hinter uns. Erneut kreuzten wir einen kleinen Abschnitt des Pastor Bode Weges, um dann fast das Ziel schon im Blick zu haben. Doch kurz vor dem Ortseingang nach Salzhausen machte der Weg noch einmal einen Abstecher nach rechts und wir wanderten mit einem kleinen Umweg in Richtung Schule und somit auch zurück zu unseren Auto´s. Wir verabredeten direkt neue Wandertreffen und waren froh, die Wanderung so früh am Morgen gemacht zu haben.

Super in der Zeit ging es für uns beide in Richtung Heimat, denn die nächsten Termine an diesem Tag warteten schon.

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