Königinnenweg in der Lüneburger Heide

Wanderung auf dem 11 Kilometer Rundweg um Amelinghausen

Im März traf sich Sabrina mit einer neuen Gastwanderin, Anna, zum Erkunden des Königinnenwegs in und um Amelinghausen. Der Königinnenweg ist ein 11 km langer Rundweg, der in Amelinghausen vom Parkplatz Zur Kronsberger Heide über die Oldendorfer Totenstadt nach Wohlenbüttel und entlang des Lopausees zurück nach Amelinghausen verläuft.


Anfang März trafen wir uns bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall, also getreu unseres Wind und Wetter-Mottos, zum Wandern.

Da Anna und ich beide ursprünglich aus der Samtgemeinde Amelinghausen kommen und dort aufgewachsen sind, wollten wir nun auch mal einen der bekanntesten Wege direkt vor unserer Haustür wandern.

Wo geht´s lang? – Mit dem weißen „A“ auf rotem Grund ist der Königinnenweg markiert.

Bei leichtem Schneefall starteten wir unsere etwa zweistündige Tour durch Feld und Flur und entlang der Hightlights, die unsere Gemeinde zu bieten hat. Für die Abenteurer und Sammler unter euch: entlang des Weges findet ihr verschiedene Stempelboxen mit spannenden Geschichten und zusätzlichen Informationen über den Weg und die Lüneburger Heide – in der Touristikinformation im Ort könnt ihr dazu auch einen extra Stempelpass bekommen. Wenn ihr alle Stempel gesammelt habt, dann bekommt ihr dort sogar das Amelinghausener Heidediplom verliehen.

Fröhliche Wanderer

Trotz der recht kalten Temperaturen waren wir hoch motiviert und wandelten fröhlich immer den roten Schildern mit dem weißen A hinterher. Wir kannten eigentlich alle Teile des Weges bereits mehr oder weniger gut, dennoch freuten wir uns über die neuen Eindrücke und genossen die Zeit in der Natur. Die heidebewachsenen Flächen am Kronsberg waren leicht weiß vom Schnee und wir querten die Luhe an der ein oder anderen Stelle. Manchmal passierten wir Straßen, aber die meiste Zeit liefen wir komplett für uns alleine den knapp 11 km langen Rundweg.

Wiesen und Wald mit etwas Schnee in Niedersachsen
Vorbei an Wiesen und Wäldern…

Zum Abschluss führte der Weg entlang des bekannten Naherholungsplatzes: dem Lopausee. Hier waren Schwäne, Enten und Gänse unterwegs und hier trafen wir zum Ende der Wanderung sogar ein paar andere Menschen.

Steg im Lopausee
Der Lopausee

Kurz vor dem Ziel schwelgten wir in Erinnerungen und vereinbarten dies Art des Zeitvertreibs so bald wie möglich zu wiederholen. Als Fazit waren wir uns einig, dass es nicht immer ferner Länder und ausgefallener Routen bedarf, sondern dass es auch vor der eigenen Haustür und vor allem bei jedem Wetter Spaß macht sich mit Freunden in der Natur zu bewegen. Die Lüneburger Heide ist nicht nur zur Heideblüte einen Besuch wert – auch im frostigen Winter hat diese Landschaft ihren ganz eigenen Reiz.

Nach genau 11 km und etwas über 2 Stunden kamen wir wieder am Parkplatz an. Der Königinnenweg ist super ausgeschildert und leicht zu finden. Die genaue Route findet ihr hier.

Kunst und Kultur in Amelinghausen

Für alle, die sich in dieser Region aufhalten, empfiehlt sich auch der etwas längere Sagenhafte-Hühnenweg (13km). Wir nahmen uns vor diesen beim nächsten Mal zu machen.

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