Wandern auf dem Sagenhaften Hünenweg

Rundweg durch die Lüneburger Heide

Im April stand für Sabrina und Wiederholungs-Mitwanderin Anna nach dem Königinnen-Weg zu Beginn des Jahres nun der Sagenhafte Hüneweg zwischen Oldendorf/Luhe und Amelinghausen an.


Der Weg sollte uns vom Parkplatz an der bekannten Kronsberger Heide, über die Oldendorfer Totenstadt, das Archäologische Museum und das Marxener Paradies auf einem 13 km langen Rundweg durch die schönsten Ecken der Lüneburger Heide in der Samtgemeinde Amelinghausen führen. Am Startpunkt nahe der Kronsberger Heide liefen wir bei bestem Wanderwetter los.

Parkplatz in der Lüneburger Heide
Willkommen in der Lüneburger Heide

Die Kronsberger Heide ist ein bekannter Startpunkt und vor allem in der Heideblüte bekannt. Dort wird jährlich, im Rahmen des Heideblütenfest, die Amelinghäuser Heidekönigin gewählt. Das Highlight der Festwoche rund um die Heideblüte in der Lüneburger Heide bietet dabei zum einen die Wahl der Heidekönigin und zum anderen das Lichterspektakel „Der See brennt“.

Wo müssen wir lang?

Wir liefen dieses Mal den grünen Schildern mit den gelben Pfeilen hinterher. Zunächst führte der Weg entlang des Waldes bis zur offenen Fläche der Kronsberger Heide. In der Ferne erahnten wir den Stall der Heidschnucken, der während der Wintermonate die Heidschnucken der Region beherbergt. Von dort liefen wir fröhlich auf trockenen Waldwegen bis zur Oldendorfer Totenstadt.

Am heutigen Tag waren, im Gegensatz zu unseren bisherigen Wanderungen, sehr viele andere Menschen unterwegs. Allerdings sind die Oldendorfer Totenstadt und auch das Marxener Paradies – vor allem an den Wochenenden – zu einem sehr beliebten Ausflugsort für Tagesausflüge geworden.

Hünenbett in der Lüneburger Heide
Interessantes am Wegesrand

Die Totenstadt bietet eine Zeitreise in die Vergangenheit und dort finden sich mehrere Großsteingräber aus der späten Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Weitere Funde aus dieser Zeit und noch vieles Mehr können Interessierte im Archäologischen Museum im Dorfkern des Heideorts Oldendorf/Luhe besichtigen. Und genau dorthin führte uns der gelbe Pfeil auf dem grünen Schild als nächstes.

Laubwald und Bach in Niedersachsen
Durch den Wald ging es weiter…

Auf unserem Weg in den Ortskern folgten wir der Luhe, doch schon kurze Zeit später verließen wir das Dorf, um uns nun in Richtung Naturwunder Marxener Paradies aufzumachen. Auf dem Weg begegneten wir immer wieder anderen Wanderern. Vor allem am See des Marxener Paradies trafen wir wieder eine Vielzahl an Menschen, die sich an der Natur erfreuten.

Teich und Wiese in der Lüneburger Heide
… zu dem See des Naturwunders

Von da aus ging es weiter entlang schmaler Waldwege zurück zum Ausgangspunkt der Kronsberger Heide. Kurz vor Ende des Weges ließen Anna und ich die letzten Stunden noch einmal Revue passieren und wir verglichen diese Wanderung mit dem Königinnenweg. Wir waren uns schnell einig, dass der Königinnenweg schöner war, aber der Sagenhafte Hünenweg gefiel uns um einiges besser. Er führt Wanderer optimal an alle sehenswerten Orte der Lüneburger Heide dort, die Natur entlang des Weges ist vielseitig und er ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert.

Aber überzeugt euch gerne selber von beiden Wegen und lasst uns in den Kommentaren wissen, welcher der Wege euch besser gefällt.

Hier findet ihr noch weitere Informationen zu dem Sagenhaften Hünenweg und außerdem kann dort auch die GPX-Datei heruntergeladen werden, auch wenn der Weg gut ausgeschildert ist.

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