Teil 2 des Heide-Panorama-Wegs

14 km Rundweg in der Lüneburger Heide

Bereits im letzten Jahr habe ich – Sabrina – mich zusammen mit einer Gastwanderin auf den Heide-Panorama-Weg in der Lüneburger Heide begeben. Damals hatten wir einige Wetterkapriolen und sind auch nur einen Teil des Weges gelaufen.


Auf diese Wanderung ging es mit einem neuen Gastwanderer. Der Startpunkt war dieses Mal nicht an der Schwindequelle – diese passierten wir auf diesem Teil nicht – sondern am Heideparkplatz außerhalb von Schwindebeck.

Wegweiser gibt es hier genug

Der Weg ist optimal ausgeschildert und gut mit dem Auto zu erreichen. Mit meinem alten Freund aus Jugendzeiten lief ich los. Zuerst durch die Heideflächen, die natürlich noch im Winterschlaf waren. Entlang von Feldern und einem Waldgebiet folgten wir der blauen Beschilderung des Weges. Der Weg teilt sich dann kurz vor der Schwindequelle und verläuft durch den Wald in Richtung Soderstorf.

Aussichtspunkt im Heidegebiet

Auf Grund des Sturms wurde dieser Teil der Wanderung zu einem echten Hürdenlauf. Es lagen bestimmt 20 umgekippte Bäume auf unserem Weg. Mal konnten wir drum herum laufen, mal drüber und mal drunter. Alles in allem eine Wanderung nach unseren Vorstellungen, mit genügend Abwechslung, Abenteuer und viel Zeit um sich nach soooo langer Zeit mal wieder im Leben des anderen auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.

Die Zeit verging dabei wie im Flug und auch das Wetter war dieses Mal auf unserer Seite. Es war zwar bedeckt und um die 5 Grad kalt, aber zum Wandern war es eigentlich optimal. Wir froren weder, noch schwitzten wir. In Soderstorf liefen wir kurz durch einen Teil des Ortes, um dann in Richtung Gut Thansen abzubiegen. Obwohl wir beide in der unmittelbaren Nähe aufgewachsen sind und immer noch leben, lernten wir während der Wanderung immer wieder neue Ecken kennen und stellten fest, dass wir hier noch nicht waren.

Leider trafen wir dann schon zum zweiten Mal auf ein Hindernis, dass sich durch den Sturm ergeben hat. Denn der eigentliche Weg mit dem blauen Pfeil, war durch Absperrband versperrt. So blieb uns nichts anderes übrig einfach weiter zu laufen und nach einer alternativen Strecke zu suchen. So erkundeten wir noch ein bisschen die Gegend, querten einige Male kleine Bäche und schlugen uns dann durch das Unterholz entlang der Luhe. Der Bach ist zwar nicht sehr breit, aber laut GPS mussten wir ihn kreuzen und zum Springen ist er auf jeden Fall zu breit. Naja, kommt Zeit kommt Rat. Irgendwie kamen wir zu dem Schluss, dass wir irgendwie wieder doch zu Deutsch sind und uns einfach von einem Absperrband haben abhalten lassen. So mussten wir uns durchs Unterholz schlagen und sogar noch einen waghalsigen Sprung über einen Bach vornehmen. Am Ende schafften wir es aber ohne weitere Komplikationen zurück auf den blau markierten Weg.

Schnell zeigten sich auch wieder Wegweiser und Tafeln und wir liefen mit strammen Schritten auf die letzte Etappe unserer Wanderung.

Nach 3 Stunden und 15 Kilometern war unsere gemeinsame Zeit dann auch wie im Fluge vergangen. Wir beschlossen diese Art von Ausflug auf jeden Fall zeitnah zu wiederholen.

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