11 km Flurlehrpfad rund um Südergellersen

Zwischen den Tagen ist eine herrliche Zeit zum Wandern – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.


Verabredet war ich mit einer altbekannten Gastwanderin und Hund, um den 11 km langen Flurlehrpfad rund um Südergellersen zu wandern. Auch hier bietet unsere unmittelbare Nachbarschaft tolle Wege durch Feld und Flur, die wir noch nicht kennen. So starteten wir am Nachmittag eines doch sehr wechselhaften Tages unsere Wanderung.

Bekleidet mit Regenjacken, Gummistiefeln, Mützen und Schals ging es los. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich zu unserer Freude dann direkt die Sonne und die Jacken konnten schon ein kleines Stück geöffnet werden.

Ausgeschildert ist der Weg mit weißen Tafeln und grünen Aufdrucken eines Widders, die die jeweilige Richtung angeben.  Auf unserem Weg kamen wir an 16 Infotafeln vorbei, die über die jeweilige Gegend, die Besonderheiten und Geschichtliches berichten.

Motiviert ging es für uns zuerst entlang des Waldes zum Aussichtsturm der kleinen Gemeinde. Dort begrüßte uns bereits die Sonne. Wir liefen über grasbedeckte Wege, teilweise durch große Pfützen und über einen kleinen Teil der asphaltierten Straße. Danach führte uns der Weg entlang einiger Gärten und Häuser von Südergellersen. Wir überquerten die Straße und unser Weg führte uns über das offene Feld weiter. Hier war es dann sogar recht hügelig für die norddeutschen Verhältnisse und wir waren froh über unsere Mützen, denn der Wind blies doch recht kräftig. Obwohl die Temperaturen bei knapp 7 Grad lagen, war es ungemütlich. Aber beim Wandern wurde uns schnell warm. Die Beschilderung des Weges war größtenteils zufriedenstellend, nur leider fehlte immer an den entscheiden Stellen und Abzweigen der Wegweiser. Dann schauten wir notgedrungen auf die Karte und orientierten uns so.

Es ging dann Richtung Friedhof, wo ich einen alten Bekannten wieder traf, den Picknick-Tisch, den ich auf meiner Wanderung der Etappe 2 des Hermann Billung Wegs nutzte. Kurz schwelgte ich in Erinnerungen und berichtet meiner Mitwanderin von dem Erlebnis, aber dann ging es für uns weiter in Richtung Friedhof.

An diesem Tag waren wir mal wieder ganz allein unterwegs. Einmal trafen wir eine Frau mit Hund, dabei war das Wetter an diesem Nachmittag wirklich noch sehr gut und wir blieben auf der gesamten Wanderung trocken.

Wir waren nun schon über die Hälfte der Strecke gewandert und befanden uns wieder im Wald. Nach wenigen Schritten erreichten wir dann aber wieder das offene Feld und kamen entlang der Großindustrie von Südergellersen unserem Startpunkt mit großen Schritten näher. Es wurde schon etwas dämmrig und die Sonne würde bald untergehen. Wir kreuzten abermals die Straße und liefen nun auf Kopfsteinpflaster das letzte Stück zum Ausgangspunkt. Die Windräder der Gemeinde begleiteten uns auf unserem letzten Teil des Weges.

Schlussendlich hatten wir dann in knapp 2 Stunden und 11 km alle 16 Stationen einmal abgelaufen, das gute Wetter ausgenutzt und uns herrlich in der Natur bewegt.

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