„Moor erleben“ in der Wildeshauser Geest

Im Moor bei Goldenstedt führt ein ca. 5 km langer Weg durch Wald- und Moorlandschaft. Am vielleicht letzten schönen Herbsttag des Jahres machte ich mich mit meinen Eltern und meinem Freund auf den Weg zu diesem Rundweg, den man (zumindest im Sommer) auch mit einer kleinen Bahn erkunden kann.


An einem Sonntagvormittag Ende November saßen wir zusammen am Frühstückstisch und wollten gemeinsam spazieren gehen. Also wurde das Infoheft zu den Wanderwegen Wilde Geest zu Fuß geholt und geschaut was uns gefallen könnte. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns für den Rundweg „Moor erleben“ im Naturschutzgebiet Goldenstedter Moor. Das Moor in Goldenstedt ist in der letzten Eiszeit entstanden und schätzungsweise 10000 bis 14000 Jahre alt. Interessante Fakten über das Moor gibt es auch auf der Seite vom „Haus im Moor„.

Frau auf Holzpfad im Goldenstedter Moor
Es geht los

Bei bestem Wetter erreichten wir den angegebenen Parkplatz und waren erst einmal sehr positiv überrascht: es gab einen Aussichtspunkt und einen Rundweg (den Moorerlebnispfad) über einen Holzsteg über das Moor, an dem außerdem einige Informationstafeln standen. Außerdem gibt es auch einen kleinen Abschnitt mit einem Barfußpfad und auch wenn die Sonne wunderbar geschienen hat war es dafür doch etwas zu kalt.

Nachdem wir uns hier über das Moor und die Umgebung informiert hatten, machten wir uns auf den 5 km langen Rundweg. Der erste Teil führte durch ein Waldgebiet und war stellenweise sehr matschig. Ich hatte aber zum Glück meine Wanderschuhe an, so dass dies kein Problem darstellte.

Nach der ersten Kurve oder besser Ecke (der Weg sah auf der Karte wie ein Rechteck aus), ging es dann schon etwas aus dem Wald hinaus und als wir dann wieder nach links abbogen, erwartete uns eine traumhafte Moorlandschaft, in der sich die Sonne und Wolken spiegelten.

Wolken spiegeln sich im Moor
Beste Aussicht!

An diesem Abschnitt sahen wir auch direkt viel mehr Menschen als im Wald, denn es schien ein sehr beliebtes Ausflugsziel zu sein. Und lohnt sich bei gutem Wetter alle Mal.

Nachdem wir den Rundwanderweg beendet hatten, gingen wir noch in das kleine Café am Startpunkt und stärkten uns, und auch wenn wir etwas warten mussten, hatten wir wieder einmal besonderes Glück: Denn kaum waren wir im Auto, um die Rückreise anzutreten, fing es an zu hageln.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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