Radrunde von Bremen nach Weyhe und Stuhr

An einem Samstag im November ging es auf eine ca. 40km lange Radtour durch Bremens Neustadt, entlang der Weser und durch die Gemeinden Weyhe und Stuhr. Ein Freund konnte begeistert und rekrutiert werden.


Bei fast optimalem Wetter (Nieselregen) stand heute eine Fahrradtour auf dem Programm. Aber das Wetter ist ja nicht so schlimm, dafür gibt es ja eigentlich wetterfeste Kleidung. Die hatte mein lieber Kumpel Kolja jedoch irgendwie vergessen, als ich mich mit ihm in der Bremer Neustadt getroffen habe. Aber egal, denn zur Belohnung warten ja selbst gemachte Waffeln auf uns.

Fahrradkorb und Strasse
Los gehts

Von Stuhr fuhr ich durch die Kladdinger Wiesen und an der Ochtum entlang und später Richtung Bremer Flughafen in die Neustadt, wo ich Kolja eingesammelt habe. Von hier ging es los erst einmal Richtung Weser und Werdersee. Hier bin ich auch oft im Sommer mit dem Fahrrad gewesen und ich muss sagen, so schlecht ist es gar nicht bei Nieselregen. Immerhin sind dann kaum andere Leute unterwegs, denn bei gutem Wetter kann es hier oft sehr voll werden. 

Man fährt Fahrrad entlang der Weser
Auf den Deichen Bremens zu fahren macht besonders viel Spaß

Der Weg führte uns an der Weser entlang bis in den Weyher Ortsteil Dreye. Den ersten Teil dieser Radrunde fuhren wir vorbei am Werdersee und konnten die industrielle Seite Bremens auf der anderen Uferseite beobachten. Hier stehen viele Fabriken und große Firmen sind hier ansässig. Aber auch einen McDonalds gibt es, der mit einem Meter hohen Schild beworben wird und von weitem (also auch der anderen Weserseite) zu sehen ist. Und so scherzten wir, dass wir ja auch einmal auf die andere Seite schwimmen könnten für ein Soft-Eis (Kids, don’t do this at home, oder auch nicht zuhause. Lasst es einfach ganz sein 😀 ). Aber wir wussten ja, dass uns am Ende der Tour eine andere süsse Belohnung erwarten würde und so traten wir weiter in die Pedale.

Herbstliche Strasse in der Gemeinde Weyhe
Auch durch eher unscheinbare Wege führte uns die Route

Hier folgten wir den Radwegweisern erst in Richtung Kirchweyhe und später in Richtung Leeste, Brinkum und später Stuhr. 

Manchmal reicht es auch, wenn man eine grobe Ahnung hat durch welche Orte man fährt, um nicht ständig auf eine Karte auf seinem Handy gucken zu müssen. Und man hat mehr Freude am Fahren. 

Die herbstlichen Bäume haben uns auf der ganzen Route begleitet und es war mir eine besondere Freude ein Stadtkind mal ein bisschen aufs Land zu bringen.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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