Rumänien: Wanderung in der Turda Gorge

Auf meiner Reise durch Rumänien im Oktober 2021 machten mein Freund und ich einen Abstecher nach Turda. Hauptsächlich um die dortige Salzmine zu besuchen, in der sich heute auch ein kleiner Freizeitpark befindet. Als wir bei unserer Urlaubsrecherche auf die Turda Gorge – nur ca. 30 Minuten entfernt – stießen, war uns klar, dass wir hier auch noch eine Wanderung unternehmen wollten.


Nachdem wir auf dieser Reise bereits zwei längere Wanderungen im Bucegi Nationalpark und Cozia Nationlpark gemacht hatten, wussten wir, dass die Wanderwege grundsätzlich gut ausgeschildert sind, man nur leider selten eine Übersicht findet welcher Weg wo hinführt. So war es auch dieses Mal. Wir hatten einen groben Plan wie die Wanderung aussehen sollte und so entschieden wir uns zunächst einmal dem Weg mit dem roten Punkt zu folgen.

Es ging steil auf der einen Seite der Schlucht nach oben, aber nachdem wir uns warmgewandert hatten, konnten wir die Aussichten genießen, die mit jedem Schritt schöner wurden. Als wir oben angekommen waren, führte uns der Weg über ein Plateau, so dass das Gehen wieder einfacher wurde. Außerdem hatten wir das Glück, dass sich die Sonne nun auch immer mehr zeigte.

Wo man hoch geht, muss man auch irgendwann wieder runter gehen. Und so folgten wir dem roten Punkt weiter zurück ins Tal. Hier kamen wir dann bei einem Hotel und Restaurant heraus und entdeckten auch endlich eine Übersichtskarte über die verschiedenen Wege in der Region. Hier merkten wir auch, dass der Wanderweg mit dem roten Punkt eine sehr gute Wahl war: wir mussten ihm nur weiter folgen und dann kamen wir auf das Plateau auf der anderen Seite der Schlucht und dadurch auch später zurück zum Parkplatz.

Karte der Wanderwege in der Turda Gorge
Und dann haben wir doch noch eine Karte gefunden…

Dies bedeutete aber auch, dass wir nun erst einmal auf der anderen Seite bergauf laufen mussten. Immerhin konnten wir es schon einschätzen wie hoch dies gehen sollte, denn beide Seiten der Schlucht waren ungefähr gleich hoch. Auf dem zweiten Plateau des Tages angekommen, entschieden wir uns für ein Pause, um unser Picknick zu machen. Durch herbstlich gefärbte Laubwälder liefen wir diesmal deutlich flacher bergab und erhaschten auch auf dieser Seite wunderschöne Aussichten auf die Schlucht.

Als wir fast wieder unten waren, verloren wir irgendwann die Markierung und suchten nach einem Weg über den Fluss, um zurück zu unserem Auto zu kommen. Wir schauten auf unterschiedlichen Karten nach wo der Übergang zur anderen Seite sein sollte und schlugen uns durchs Unterholz – alles ohne Erfolg. Und so mussten wir schließlich ein Stück zurück laufen und die Brücke auf einem Campingplatz nehmen.

Abgesehen von den letzten Metern, war der Weg jedoch sehr gut ausgeschildert und wirklich empfehlenswert.

Insa

32 Jahre, aus der Nähe von Bremen

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